Offboarding Canvas

Offboarding Canvas – Wie ihr das Austrittsinterview wertschätzend, zukunfts- und businessorientiert gestalten könnt

Die meisten Unternehmen investieren viel Zeit und Mühe, um einen erfolgreichen Onboarding-Prozess zu gestalten. Hingegen wird ein systematisches Offboarding oft vernachlässigt. Dabei kann der Austritt von Mitarbeiter*innen wichtige Auswirkungen für das Teamgefüge, die Arbeitsabläufe und für die Arbeitgebermarke haben. Ein erfolgreicher Offboarding-Prozess geht weit über die Formalia hinaus. Ein Erfolgsfaktor ist ein gelungenes Austrittsinterview. Doch wie gestalte ich das Austrittsinterview so, dass die ausscheidenden Mitarbeiter*innen und das Unternehmen selbst langfristig davon profitieren können? Genau das erfahrt ihr in diesem Artikel. Außerdem haben wir noch ein besonderes Give-Away für euch vorbereitet. Solltet ihr in eurem Unternehmen ein Offboarding vorbereiten, nutzt doch unser kostenfreies Offboarding-Canvas!

Was alles zu einem erfolgreichen Austrittsinterview dazu gehört

Grundsätzlich sollte ein Austrittsinterview freiwillig sein. In den meisten Fällen sind die Mitarbeiter*innen sogar sehr dankbar dafür, wenn sie hierfür die Möglichkeit erhalten. Doch welche Punkte sollten in einem Austrittsinterview thematisiert werden?

Es gibt viele verschiedene Gründe, warum Mitarbeiter*innen ein Unternehmen verlassen. Dem Unternehmen fällt es besonders schwer, Mitarbeiter*innen gehen zu lassen, die es gerne gehalten hätte. Hingegen kann es einen drastischen Einschnitt in das Leben der Mitarbeiter*innen bedeuten, wenn sie ungewollt gehen müssen. In beiden Fällen ist es wichtig, den Mitarbeiter*innen einen wertschätzenden Abschied zu ermöglichen und sie nach ihren Erlebnissen und Erfahrungen im Unternehmen zu befragen. Das Feedback kann wichtige Impulse für die Weiterentwicklung eines Unternehmens setzen. Gleichzeitig kann ein konstruktives Feedback an die Mitarbeiter*innen positiv zu deren Weiterentwicklung beitragen.

Teils erhebliche Auswirkungen hat das Ausscheiden von Mitarbeiter*innen auf die Businessabläufe und das Teamgefüge. Kolleg*innen oder neue Mitarbeiter*innen sind nun für die Aufgaben zuständig, die zuvor der/die ausscheidende Mitarbeiter*in zuständig war. Ein effizienter und umfassender Transferprozess ist notwendig, damit wichtige Informationen und Kontakte nicht verloren gehen und der Übergang zum „Business-as-usual“ möglichst reibungslos verläuft. Doch auch aus der sozialen Perspektive bedeutet ein Austritt einen Einschnitt. Insbesondere wenn beliebte Kolleg*innen das Team verlassen, schlägt sich das auf die Atmosphäre im Team nieder. Wenn Mitarbeiter*innen das Unternehmen ungewollt verlassen, kann dies Ängste im Team schüren. Ein wertschätzender Abschied und die offene Kommunikation der Austrittsgründe können hier Abhilfe schaffen.

Mit dem Offboarding-Canvas zum ganzheitlichen und wertschätzenden Austrittsinterview

Für unserer Austrittsinterview haben wir speziell ein Offboarding-Canvas entwickelt, das uns als visueller Leitfaden dient. Vielleicht könnt ihr das Canvas auch als Inspiration für eure Austrittsinterviews nutzen, um den Abschiedsprozess so zu gestalten, dass ausscheidende Mitarbeiter*innen und das Unternehmen langfristig profitieren können!

Agile Leadership

Quelle: https://unsplash.com/

Agile Leadership: Von Management zu echter Führung

In einer Welt konstanten Wandels haben viele Organisationen erkannt, dass traditionelle Methoden der Zusammenarbeit oftmals nicht mehr als Menschengerecht, nicht schnell genug und/ oder als nicht flexibel genug empfunden werden. Die Kräfte wirken dabei sowohl von innen, also der Mitarbeiterschaft, als auch von Kunden und Märkten.

Aus dieser Notwendigkeit heraus, begeben sich viele Unternehmen in einem Transitionsprozess viele mit dem Ziel, die Organisation schneller und agiler zu machen.

Doch wie können Organisationen den agilen Wandel meistern?

In unserer Praxis sind es eine Vielzahl von Dimensionen, die bei Veränderung und Wandel einer Organisation wirken.

Harte Faktoren, wie neue organisationale Strukturen, Systeme und Strategien bilden lediglich die hinreichende Bedingung für erfolgreichen agilen Wandel.

Die notwendige Bedingung, ist die Veränderung der Einstellungen und Verhaltensweisen von Organisationsmitglieder*innen. Also Mitarbeitern und Führungskräfte.

Insbesondere Führungskräfte haben das Potenzial, eine agile Haltung bei sich selbst und ihrer Mitarbeiter*innen zu fördern und zu kultivieren. Dafür erfordert es ein erweitertes Führungsverständnis.

Was wir unter Agile Leadership verstehen?

Leadership bedeutet in unserem Verständnis sich zu entscheiden, Verantwortung für die eigene Welt zu übernehmen. Somit ist ein Leader häufig, aber nicht zwingend eine personalverantwortliche Führungskraft.

„Agile“ erweitert Leadership-Konzepte dabei um agilen Denk- und Arbeitsweisen. In Hinblick auf Vision, System, Struktur, Kultur und Leadership.

Was eine gute Führungskraft ausmacht?!

In einer Umwelt, in der der Status Quo konstant hinterfragt wird, rief das People Innovation Lab von Google Anfang der 2000er Jahre das Oxygen Projekt ins Leben – ein langjähriges Forschungsprojekt, das den Einfluss von Führungskräften auf die Teamleistung untersuchen sollte. Ursprünglich mit der Idee zu widerlegen, dass Führung Einfluss auf die Teamleistung hat. Doch anders als vermutet, stützten die Ergebnisse die Bedeutsamkeit von Führungsverhalten auf den Teamerfolg! Dabei kristallisierten sich acht Merkmale guter Führungskräfte heraus.

Eine gute Führungskraft…

Die Befunde aus Googles Oxygen Projekt decken sich mit dem Konzept der „dienenden Führung“, die auf der Systemtheorie basiert.

Traditionelle Führungsansätze zielen darauf ab, Menschen so zu beeinflussen, dass die Unternehmensziele erreicht werden. Hingegen rückt das auf Peter F. Drucker basierende Konzept der dienenden Führung die Mitarbeiter*innen in den Vordergrund.

In der agilen Transformation braucht es Führungskräfte, die als Vorbilder fungieren, mit Vertrauen statt mit Kontrolle führen und Mitarbeiter*innen zur Selbstführung befähigen. Klassische Managementaufgaben wie die Aufgabenzuteilung, die Optimierung von Arbeitsabläufen und die Ergebniskontrolle übernehmen selbstorganisierte Teams.

Das fordert Führungskräfte wie nie neue Denkansätze anzunehmen, sich mit neuen Prinzipien auseinanderzusetzen und neue Handlungsweisen zu leben.

In unserm Blog werden wir in den nächsten Monaten, Methoden und Instrumenten aus dem Werkzeugkoffer einer modernen Führungskraft vorstellen. Konzepte wie Delegation Board, Command and Control vs. Empowering, “A3-Technik”, Responsibility Process.

It’s a process!

Agile Führung lässt sich nicht von heute auf morgen einführen, ebenso wenig einfordern, sondern darf und muss kultiviert und entwickelt werden. Wir glauben an Veränderungen durch handeln. Ein erster Schritt könnte es sein ein neues Werkzeug aus unserer Leadership Toolbox auszuprobieren und im Nachgang einfach mal in sich und in das Team „reinzuhören“.

Leadership Toolbox

Leadership Toolbox: Mit dem Delegation Board gemeinsam Entscheidungszuständigkeiten vereinbaren und transparent machen

Das Delegation Board von Jurgen Appelo schafft eine gute Grundlage, um in kleinen Schritten die Selbstorganisation von Mitarbeiter*innen zu fördern.

Das Delegation Board visualisiert den Grad der Entscheidungsautonomie zwischen Führungskraft und Mitarbeiter. Teams haben so eine transparente visuelle Grundlage wie Entscheidungen in den verschiedenen Thematiken getroffen werden.

Delegation wird in diesem Ansatz nicht als „Entweder-Oder“ (also entweder die Führungskraft erledigt die Aufgabe oder das Team) verstanden, sondern unterscheidet verschiedene Delegationsstufen. Dabei ist Delegation keine alleinige Aufgabe der Führungskraft, sondern eine gemeinsame Aufgabe von Führungskraft und Mitarbeiter*innen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich bei der Erstellung des Delegation Board den Inhalten bzw. dem Delegations Level der jeweiligen Kategorie zu nähern. Eine der spannendsten und spielerischsten ist das Delegation Poker.

Wie funktioniert „Delegation Poker“?

Beim „Delegation Poker“ werden grundsätzlich sieben Ebenen der Delegation unterschieden:

Jedes Teammitglied erhält ähnlich wie einem klassischen Kartenspiel ein volles Set an solchen Karten. Nachdem eine Entscheidungskategorie oder ein Szenario bestimmt worden ist, wählt jedes Teammitglied in Stillarbeit die aus seiner Perspektive passende Karte. Zeitgleich werden dann die Karten aufgedeckt. Die Spieler mit der höchsten und niedrigsten Wert begründen jeweils ihre Entscheidung. Das Spiel wir solange wiederholt bis ein Einstimmiges Ergebnis erwirkt wird.

Darauf folgt die nächste Entscheidungskategorie und die nächste und die nächste….

SCRUM: Einfach zu verstehen, schwierig zu meistern

Quelle:Pixabay

Wie funktioniert SCRUM, was ist bei der Implementierung zu beachten?

Wie sollen Projekte in der VUCA-Welt, in der die einzige Konstante der Wandel ist, geplant und erfolgreich implementiert werden? Eine Antwort auf diese Frage bildet SCRUM. Ursprünglich aus der Softwareentwicklung stammend, ist SCRUM zu einer der beliebtesten agilen Methoden für Projekt- und Produktmanagement avanciert. Denn SCRUM fördert die Selbstorganisation von Teams und die Auslieferung produktiver und kreativer Produkte.

Was bringt SCRUM?

Im Gegensatz zu klassischem Projektmanagement, bei dem die Produktentwicklung einem im Vorhinein formulierten und detaillierten Projektplan folgt, befähigt SCRUM dazu, auch in Umwelten mit hoher Unsicherheit und Komplexität Projekte zu managen. Die Zusammenarbeit erfolgt in interdisziplinären, bzw. crossfunktionalen Teams mit flachen Hierarchien.

Der Begriff „SCRUM“ stammt ursprünglich aus dem Rugby und bedeutet „Gedränge“. Gemeint sind damit Spieler, die zusammenrücken und in dieselbe Richtung gehen. Die Begriffsbedeutung signalisiert, dass dem schnellen und disruptiven Wandel nur im Team begegnet werden kann. Die Selbstorganisation von Teams bildet das Kernelement von SCRUM. Dabei ritualisiert SCRUM iteratives und inkrementelles Vorgehen. Das heißt, das Produkt wird in Einzelteilen entwickelt und auf Basis des Stakeholder-Feedbacks kontinuierlich angepasst. Dadurch wird eine schnelle, flexible und kundenzentrierte Produktentwicklung ermöglicht.

Wie funktioniert SCRUM? – Rollen, Rituale, Artefakte

In SCRUM werden im ganzheitlichen Sinne Rollen, Rituale und Artefakte betrachtet. Diese wiederum werden in eine Abfolge, den so genannten Flow, gebracht.

SCRUM unterscheidet drei Rollen:

Der Projektzeitraum ist in sogenannte Sprints aufgeteilt, die üblicherweise zwischen zwei und vier Wochen dauern. Am Ende eines jeden Sprints soll ein funktionsfähiges Produkt vorliegen.

Die SCRUM Methode integriert vier Rituale:

Die Artefakte von SCRUM sind Dokumente, die darauf abzielen, die Transparenz über die wesentlichen Informationen zu sichern und ein gemeinsames Verständnis über die Arbeit oder den Wert zu schaffen. In SCRUM gibt es die drei Artefakte Product Backlog, Sprint Backlog und Produktinkrement.

Was ist bei der Implementierung von SCRUM zu beachten? – Fokus auf Werte statt auf Praktiken

Um SCRUM erfolgreich implementieren zu können, ist eine Organisationskultur, welche die Werte Selbstverpflichtung, Mut, Fokus, Offenheit und Respekt fördert, essenziell. Die Transparenz hinsichtlich der eigenen Aufgaben sowie das offene Feedback können eine Herausforderung für einzelne Teammitglieder darstellen. Für Führungskräfte kommt SCRUM mit einem Rollenwechsel einher: von der traditionellen Führungskraft zum Moderator, dessen Aufgabe es ist, Hindernisse und äußere Einflüsse, die das Team bei der Arbeit stören können, zu beseitigen.

SCRUM kann eine höhere Flexibilität, Kundenorientierung, Ressourceneinsparung und Eigenverantwortung der Mitarbeiter begünstigen. Das Potenzial von SCRUM kann allerdings nur ausgeschöpft werden, wenn die Implementierung als Teambildungsprozess und nicht als einfache Methodenimplementierung betrachtet wird.

Was ist eigentlich Agilität?

Agile Methoden und Arbeitsweisen sind seit einigen Jahren in aller Munde und werden zum wahren Buzzword. Viele Unternehmen versuchen, auf diesen Zug aufzuspringen und versuchen Agilität bei sich einzuführen. Doch was genau ist eigentlich diese Agilität? Warum braucht man sie? Und was zeichnet ein agiles Unternehmen aus?

In diesem Blog-Beitrag erfährst du die Antwort auf genau diese Fragen!

Herkunft der Agilität – die VUCA-Welt

Der Begriff VUCA ist ein Akronym und steht im Englischen für

Die VUCA-Welt beschreibt die veränderten Rahmenbedingungen durch die Digitalisierung, aber auch völlig neue und unerwartete Begebenheiten wie das Corona-Virus. Doch je schneller sich die Welt verändert, desto weniger wert wird unser Erfahrungswissen. Lösungen und Karrieren, lineares Denken und Management sind in einer volatilen, dynamischen, veränderungsstarken und mehrdeutigen Welt keine Option mehr. Sie werden vielmehr zum Problem als zur Lösung. Damit passen auch die generellen und bislang allgemeingültige Managementstrategien nicht mehr in die heutige Zeit. Und hier kommt die Agilität ins Spiel!

Was ist Agilität und warum braucht man sie?

Agilität kann definiert werden als die Fähigkeit einer Organisation, auf der einen Seite reaktiv, flexibel und anpassungsfähig sowie auf der anderen Seite proaktiv, antizipativ und mit Initiative in Zeiten des Wandels und Unsicherheit zu agieren.

Denn keiner kann sicher vorhersagen, wie sich unsere Umwelt und unsere Rahmenbedingungen verändern. Bestes Beispiel ist das Corona-Virus, das zu einer weltweiten Pandemie geführt hat und unsere Welt komplett auf dem Kopf gestellt hat. Corona wird zum Katalysator der Digitalisierung, denn Unternehmen und Bildungseinrichtungen müssen blitzschnell reagieren und ihr Geschäftsmodell digitalisieren, um handlungsfähig zu bleiben und das Überleben ihres Businesses zu sichern. Hier wird Agilität zur Schlüsselkompetenz. Wichtig ist, Agilität nicht mit Flexibilität oder Anpassungsfähigkeit gleichzusetzen. Entscheidend ist das Zusammenspiel der vier Bausteine Geschwindigkeit, Anpassungsfähigkeit, Kundenzentrierung und Haltung.

Geschwindigkeit: Die Organisation kann schnell und dynamisch auf neue Impulse oder veränderte Bedingungen, von innen wie außen, reagieren. 

Anpassungsfähigkeit: Sie bleibt damit beweglich und passt sich so fortlaufend den aktuellen Gegebenheiten an.

Eine hohe Kundenzentriertheit erfolgt aufgrund von hoher Geschwindigkeit und schneller Anpassungsfähigkeit. Das beutet konkret:

Basis für die drei Aspekte Geschwindigkeit, Anpassungsfähigkeit und Kundenzentriertheit ist jedoch die agile Haltung. Sie entsteht nie autonom, sondern wird vor allem durch Werte geprägt.

Was macht ein agiles Unternehmen aus?

Viele Unternehmen haben die Notwendigkeit zur Agilität erkannt und führen agile Methoden wie Scrum oder Kanban in ihrem Unternehmen ein. Doch Agilität ist auch mehr als nur Homeoffice, digitale Tools und Werkzeuge, hippe Büros, offene Arbeitsbereiche oder Kickertische. Wie bereits gesagt, ist Agilität keine Struktur oder Strategie. Entscheidend sind das Mindset und die Haltung im Unternehmen und bei den Mitarbeitern. In erster Linie müssen die Mitarbeiter dazu befähigt werden, agil zu denken und zu agieren. Dazu ist es wichtig, zu verstehen, dass sich Agilität aus der Pyramide von agilen Werten, Prinzipen, Methoden und Praktiken/Tools zusammensetzt. Sie ergeben die Gesamtheit des agilen Denkens und Handelns.

Agile Werte beschreiben die persönlichen Leitvorstellungen eines Teams, wie zusammengearbeitet werden soll. Agile Werte können sein:

Aus den agilen Werten lassen sich wiederum agile Prinzipien formulieren. Sie können als allgemeingültige Spielregeln für die agile Arbeit beschrieben werden. Beispiele für agile Prinzipien sind:

  1. Kundenzentrierung: Wertströmen und Prozessen werden am Kunden ausgerichtet. Neue Dienstleistungen oder Produkte werden nur unter aktiver Einbeziehung des Kunden entwickelt.
  2. Eigenverantwortliche und crossfunktionale Teams: Entscheidungen werden in die Hände des Teams ausgelagert. Dabei sind die Teams so aufgestellt, dass sie über alle Kompetenzen und Ressourcen verfügen, ihre Aufgaben zu erledigen.
  3. Feedback und Umgang mit Fehlern: Teams geben sich regelmäßig, offen und transparentes Feedback, um ihre Zusammenarbeit stetig zu verbessern. Fehler sollten als Chance für Verbesserung angesehen werden. Der Umgang mit Fehlern und Kritik sollte immer konstruktiv sein, da das Arbeiten unter hoher Unsicherheit ein empirischer Lernprozess ist.
  4. Leitbilder und Visionen: Das Unternehmen braucht gemeinsam getragene Leitbilder von einem Sinn (Purpose), Werten und langfristigen Zielen für die Organisation.

Agile Methoden bieten den Handlungsrahmen bzw. das Framework für die agilen Praktiken. Bekannte agile Methoden sind:

Agile Praktiken sind die konkreten Werkzeuge des Frameworks. Agile Praktiken helfen Teams, Agilität handhabbar und ausführbar zu machen. Agile Praktiken können zum Beispiel sein:

Fazit

In Zeiten von steigender Komplexität und Dynamik ist Agilität das einzige Mittel für Unternehmen, weiterhin erfolgreich und am Markt bestehen zu bleiben. Doch Agilität muss mehr sein, als nur auf dem Papier vorgeschrieben. Entscheidend sind ein agiles Mindset und eine agile Haltung. Dabei gilt es, sich auf dem Weg zu einem agilen Unternehmen, drei Fragen zu beantworten:

  1. Wie ist unser Status quo in Bezug auf Agilität?
  2. Warum wollen wir überhaupt agil werden? / Was ist der Sinn?
  3. Wo wollen wir mit Agilität hin? / Was wollen wir erreichen?

Wie steht ihr zum Thema Agilität? Habt ihr euch schon intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt oder vielleicht schon selbst Versuche im agilen Arbeiten unternommen? Teilt eure Erfahrungen oder auch eure Fragen mit uns in den Kommentaren unter diesem Post!

Mehr zum Thema Agilität erfahrt ihr in den kommenden Artikeln hier auf unserem Blog. Also stay tuned!

Innovation Jumpbox

Erster Batch der Innovation Jumpbox bei der Commerzbank in Frankfurt. Foto: Privat

Ein kleiner Schritt für Contio – ein großer Schritt für die agile Welt!

In den vielen Jahren täglicher Praxis haben wir uns vor allem mit diesen zentralen Fragen auseinandergesetzt:

Wie können wir Kunden dabei unterstützen, Projektzeiten zu reduzieren? Wie können wir Teams motivieren, harmonisch und effizient zusammenzuarbeiten? Wie können wir modernes Management und Unternehmensstrukturen mitarbeitergerecht gestalten?

Unsere Reise begann mit Beratungen, dann folgten Trainings und Workshops. Heute unterstützen wir unsere Kunden mit Coachings auf Einzel-, Team- und Unternehmensebene dabei, aus eigener Kraft Lösungen für diese zentralen Fragen zu finden.

Dabei stellen sich Unternehmen immer wieder diese zentrale Frage: „Wie schaffe ich es, dass der Funke der Veränderung auf unser Unternehmen überspringt und sich wie ein Lauffeuer verbreitet?“

Die Antwort: Mit unserer Innovation Jumpbox!

Die Innovation Jumpbox hilft Führungskräften und Transitionsteams dabei, agiles Denken und Handeln in die Tiefen des Unternehmens zu tragen.

Eingebettet in ein spannendes Programm aus Training, Begleitung und Coaching, geben wir (Projekt-)Mitarbeiter*innen alles an die Hand, um auch in komplexen Fahrgewässern sicher und effizient navigieren zu können – gerade in Zeiten von Unsicherheit und Zweifeln.

In situativen Lernsituation haben Mitarbeiter die Möglichkeit, agile Kniffe und Handlungsweisen an simulierten oder sogar realen Projekten anzuwenden. Denn nichts lässt sich leichter verinnerlichen als das Erlebte.

Angesprochen werden Mitarbeiter*innen, die sich mit der Erarbeitung von neuen Projekten, neuen Prozessen und Produkten beschäftigen.

In der Box findet Ihr eine sinnvolle Zusammenfassung aller erlernten Methoden und Tools. Diese sind speziell auf das Unternehmen und die Branche zugeschnitten. Wir scheuen nicht davor zurück, gängige Methoden zu verändern und erweitern, um passgenaue Lösungen zu finden.

Der Rest ist Magie! Im Arbeitsalltag genügt ein Blick in die Box, um euch das Erlernte wieder in Erinnerung zu rufen.

Denn bei Contio stehen nicht innovative Methoden und Tools im Fokus – vielmehr befähigen wir Menschen dazu, Wandel und Veränderung voranzutreiben.

Du möchtest die Innovation Jumpbox als Sample ausprobieren oder gleich als individuelle Learning Journey gestalten? Dann vereinbare jetzt einen Termin mit uns!

P.S.: Für alle, die eher Interesse an neuen Formen der Zusammenarbeit im Team haben: Wir arbeiten gerade ebenfalls an einer Agile Jumpbox!

Wie geht OKR…? Impulsvortrag: Wie aus Zielen Erfolge werden

OKR Workshop. Foto: Privat

„Eines müssen wir uns klarmachen: Wenn wir versuchen, uns auf alles zu fokussieren, fokussieren wir uns auf gar nichts.“ (Andrew Grove, Begründer der OKRs)

Für Unternehmen bilden richtig formulierte und umgesetzte Ziele den Kern des Unternehmenserfolgs. Doch auf dem Weg zur richtigen Zieldefinition und -umsetzung liegen einige Stolpersteine. Sehr viele Ziele können dazu führen, dass am Ende nur Energie für die Ziele mit der höchsten Dringlichkeit bleibt und man nur halbherzig an ihnen arbeitet. Erfolgserlebnisse werden nicht gefeiert, sondern als selbstverständlich angesehen.

„Ein Ziel ohne Plan, ist nur ein Wunsch.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

Doch auch der Fokus auf wenige, konkrete Ziele ist kein Erfolgsgarant. Nur wenn man sich von Vornherein bereits Gedanken darüber macht, welche Schritte erfolgen müssen, damit die Ziele erreicht werden und seine Fortschritte kontinuierlich misst, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, diese zu erreichen. Im OKR-Impulsvortrag half der als OKR-Champion zertifizierte Georgis den Teilnehmer*innen dabei, sich die konkreten Hindernisse bei der Zielsetzung in Berufs- und Privatleben bewusst zu machen und zu erkennen, wie OKRs eingesetzt werden können, um diese Hindernisse zu überwinden.

OKR als Zielsystem der VUKA-Welt: Ziele als Kompass in einer undurchsichtigen Welt

Das einzige, was im VUKA-Umfeld, d. h. in einem Umfeld, welches durch Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität geprägt ist, konstant bleibt, ist der Wandel. Traditionelle Zielmanagementsysteme – die Ziele top-down, jährlich und an die Entlohnung gekoppelt definieren – erschweren den Übergang zu einer anpassungsfähigen Organisation. Die OKR-Methode, die von Andrew Grove bei Intel bereits in den 1970ern entwickelt wurde, ist die dominierende Methode zum Management an Zielen von agilen Teams, die Ziele von Mitarbeiter*innen auf übergreifende strategische Ziele ausrichtet und dabei einen Fokus auf die nächsten 3 Monate setzt. OKRs werden für alle Mitarbeiter*innen transparent gemacht. John Doerr führte die OKRs schon 1999 bei Google ein – zu einer Zeit als Google noch aus 40 Mitarbeiter*innen bestand. Noch heute bilden OKRs den Kern der Kultur und Arbeitsweise von Google.

Objectives sind klare Ziele, die in der Regel für ein Quartal gelten und herausfordernd formuliert werden sollen. Der Kernunterschied zu anderen Zielsystemen wie z. B. KPIs oder SMART-Zielen ist, dass neben konkreten Zielen (Objectives), auch ein Handlungsplan definiert wird (Key Results). Pro Objective werden in der Regel 3 bis 4 Key Results definiert. Diese sind die messbaren Schritte, um zum Ziel zu kommen. Mitarbeiter*innen formulieren auf Basis von strategischen Zielen ihre individuellen Ziele. Dies steigert das Commitment und die Motivation der Mitarbeiter*innen erheblich.

Gemeinsam übten die Teilnehmer*innen unter Anleitung von Georgis, OKRs richtig zu formulieren.

OKR Workshop. Foto: Privat

Außerdem lernten die Teilnehmer*innen die Vorzüge und Grenzen der OKRs kennen und erfuhren, welche Aspekte bei der Implementierung von OKRs zu berücksichtigen sind. Gemeinsam diskutierten sie darüber, wie sie konkrete Herausforderungen, die ihnen schon bei der Einführung von OKRs begegnet sind, überwinden können. Aufgrund des positiven Feedbacks zu unserem ersten Wie geht…OKR? Impulsvortrag bieten wir am 24.09. einen weiteren an. Wenn ihr auch mit dem Gedanken spielt, die OKR-Methode in eurem Team zu etablieren, kontaktiert uns doch gerne oder bleibt up-to-date mithilfe unserer Lean and Agile Meetup Gruppe.

Wir freuen uns schon, mit euch den ersten Schritt in die OKR-Welt zu gehen!

Unternehmenswert: Positives Lebensgefühl – ein Workshop mit dem Startup Stylique

Workshop mit Stylique. Foto: Privat

In den letzten Monaten haben die Meisten von uns viel Zeit Zuhause verbracht. Ein Zufall, dass die Baumärkte in dieser Zeit brechend voll waren? Sind unsere vier Wände plötzlich alle überholungsbedürftig geworden?

Der aktuelle Trend mit dem dänischen Namen Hygge sagt: irgendwie schon. Der Hygge-Trend zeigt unsere Sehnsucht nach sozialer und ästhetischer Wärme. In turbulenten Zeiten wollen wir zur Ruhe kommen und unser Lebensumfeld, darauf ausgerichtet, gestalten.

Doch wie gestaltet man Räume so, dass sie schon beim Eintreten ein positives Gefühl vermitteln? Wie schafft man das Hygge-Gefühl für viele Menschen mit unterschiedlichen Budgets?

Genau damit beschäftigen sich die Teammitglieder von Stylique. Die Online-Boutique für hochwertige Interior Produkte ist fest davon überzeugt, dass Räume im Alltag ein positives Grundgefühl vermitteln und Menschen inspirieren sollten.

Stylique integriert alle Schritte und Partner, die man für ein Makeover von Innenräumen benötigt, in einer Plattform:

Innenarchitekten und Designer erstellen Raumkonzepte, die „STYLES“. Diese können Kunden zur Inspiration nutzen. Lieblingsprodukte können gespeichert und kombiniert werden. Ein Konfigurator hilft, im Budget zu bleiben, und die individualisierbare Musterbox, die richtige Entscheidung zu treffen. Die Bestellung der Produkte läuft natürlich ebenfalls über die Plattform.

Gemeinsam mit Georgis brachte das Team den Nutzen der Plattform auf den Punkt. Dabei stellte sich heraus, dass ein zentraler Faktor vor allem das Gefühl ist, welches Räumlichkeiten in Menschen auslösen.

Die Value Proposition beschreibt, welchen Nutzen ein Unternehmen seinen Kund*innen mit einem Produkt oder Service verspricht.

Das Versprechen des Teams an seine Kund*innen lautet:

„Allen Menschen durch tolle, individuelle Räumlichkeiten, ein positives Lebensgefühl zu ermöglichen.“

Bei der Entwicklung der Unternehmenswerte kommt es darauf an, sich auf das Wesentliche zu fokussieren.

Denn, neben der Validierung des Geschäftsmodells und einer guten Value Proposition, machen erst der tiefere Sinn und Zweck einer Organisation sowie eine gemeinsame Vision das Wertebild stimmig. Mit einer starken Vision, ausgestattet mit den richtigen Werten, kann das Team auf ein klares Ziel hinarbeiten.

Deswegen war das Coaching für das Team auch an dieser Stelle noch nicht vorbei. Im nächsten Schritt legte es Ziele für die nächsten vier Monate fest. Die Ziele sollten dabei realistisch, herausfordernd, aber auch spezifisch genug sein, sodass in regelmäßigen Abständen gemessen werden kann, ob die Zielerreichung erfolgt ist.

Das Festlegen von Werten und das bewusste Handeln nach diesen trägt zur authentischen Darstellung des Unternehmens bei. Die definierten Werte gelten als Grundlage aller Entscheidungen. Ziele werden nach ihnen ausgerichtet. Für Stylique ist klar: „Mit der Definition unserer Unternehmenswerte ist der Hygge-Lebensstil auch in unser Team eingezogen.“

Habt ihr schon eure persönlichen Werte und euren Hygge-Stil gefunden? Lasst es uns unter den Kommentaren unter diesem Artikel wissen! 

PROBEZEIT FAST FORWARD

Ein überlaufendes Postfach, voll mit polierten Lebensläufen und euphorischen Anschreiben. Die Antworten auf unsere Suche, nach einer/m neuen Mitarbeiter*in ?!Wer schon einmal eine freie Stelle zu vergeben hatte, weiß wie überraschend anders die Menschen hinter den eingereichten Lebensläufen sein können.

Um den „echten“ Menschen kennenzulernen, werden Maßnahmen wie Bewerbungsgespräche, Schnuppertage und Probezeit ergriffen. Doch vor allem letztere kann beide Seiten viel Zeit kosten.
Deswegen haben wir bei Contio einen 24h-Hospithon eingeführt. Keine Sorge, natürlich arbeitet bei uns niemand 24h am Stück!

Wie sieht das Ganze in der Praxis aus?

Der/Die Kandidat*in arbeitet an drei Tagen, gemeinsam mit verschiedenen Mitarbeiter*innen aus dem Kernteam an einem Projekt. Nach 24h Zusammenarbeit entscheiden beide Seiten, ob sie sich auch langfristig als ein Team sehen.
Während der drei Tage sind alle Beteiligten dazu angehalten, folgende Schlüsselfragen für sich zu beantworten:
Toolset: Welche Tools werden für was verwendet? Empfinde ich diese als sinnvoll?
Skillset: Ergänzen sich Kandidat*in und Team? Kann/Muss etwas verändert werden, damit es passt?
Mindset: Passen die Art zu Denken und Handeln von Team und Kandidat*in zueinander? Teilen Team und Kandidat*in Ziele, Werte und Visionen?

Was sind die Vor-und Nachteile?
Eine kleine Herausforderung kann das Modell für Kandidat*innen darstellen, die sich aus einem aktuellen Angestelltenverhältnis heraus bewerben. Wir ersetzen dann einige Stunden der Präsenzzeit mit kleineren „Hausaufgaben“.
Sowohl Kandidat*in, als auch Team bekommen während des 24h-Hospithon einen schnellen Einblick in die Arbeitsweise des jeweils anderen. Fragen, die vielleicht erst während der Einarbeitungsphase aufgekommen wären, können somit viel schneller geklärt werden.
Ein weiterer Vorteil ist der Lerneffekt auf beiden Seiten. Die Kandidat*innen nehmen, falls es nicht passt, wertvolle Tipps für ihre weitere Suche mit, statt einfach nur eine Absage zubekommen. Und durch das bestehende Team fegt ein frischer Wind, der helfen kann, dieses weiter zu optimieren.

Für uns hat sich das Prinzip 24h-Hospithon bewährt. Es ist einfach umzusetzen und effizient.

Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um die Menschen hinter einem eingereichten Lebenslauf richtig kennenzulernen? Sie suchen noch nach einer passenden Maßnahme? Dann lassen Sie uns doch darüber sprechen!

Contio auf der E-world 2020

Workshop mit Georgis. Foto: Privat

Vor einem Jahr noch in der Rolle des Fachbesuchers, hatten wir bereits in diesem Jahr als Referenten das Vergnügen, Teil der E-world zu sein.

Die E-world fand Mitte Februar auf dem Messegelände in Essen statt: die Fachmesse ist der jährliche Branchentreffpunkt für nationale und internationale Größen der Energie- und Wasserwirtschaft.

Als Fachexperten zum Thema Agilität brachten wir uns mit zwei Workshops zum Thema „Lean & Agil“ und „Agiles Arbeiten in der Praxis“ ein. Beide Workshops befassten sich mit dem Umgang vom aktuellen Wandel und den Veränderungen in der Energiewirtschaft.

Unserem Verständnis nach ist Agilität die proaktive Fähigkeit, Veränderungen in Organisationen aktiv zu gestalten. Hierbei stellt Agilität kein Ereignis oder lediglich nur die Methode da, sondern vielmehr einen Prozess und eine dazu passende Haltung. Während Agilität häufig umgangssprachlich und im Flurfunk auf agile Arbeitsweisen wie Design Thinking, Lean Startup oder Scrum heruntergebrochen wird, hat Agilität in der Tat deutlich mehr Facetten.

Genau hier setzen die zwei Workshops an: im Workshop „Lean und Agil“ bearbeitete unser Agile Coach Georgis Werte, Prinzipien, Methoden und Praktiken agiler Arbeit heraus. Darunter waren Methoden wie:

Kanban – eine Praktik, bei der die Anzahl paralleler Arbeiten möglichst gleichmäßig durch das System fließen sollen, ohne lange Wartezeiten oder Blockaden. Somit können die Durchlaufzeiten der Projekte verkürzt werden. Eine weitere Methode ist Design Thinking: es ist eine prozessorientierte und iterative Innovationsmethode zur Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen. Der Fokus hier liegt auf multidisziplinärer Teamarbeit, die kundenzentrische Lösungen erarbeitet. Der Ansatz Lean Startup hingegen basiert auf fünf Prinzipien. Eines der wichtigsten stellt das Bekenntnis zum validierten Lernen da, die Lernschleife wird mit build / measure / learn beschrieben. Ziel ist eine schnellstmögliche Umsetzung einer Idee in ein frühes marktreifes Produkt. Wichtig dabei ist es, durch Feedback der Kunden frühestmöglich Rückschlüsse für die weitere Entwicklung und ggf. Umgestaltung des Produkts zu bekommen. Somit spart man Kosten und Zeit. Scrum ist eine agile Entwicklungsmethode, die ursprünglich aus der Softwareentwicklung kommt und heutzutage vielfertig eingesetzt werden kann. Scrum ritualisiert den Vierklang „plan-do-check-act“. Mit einer Abfolge von Eventformaten sichert dieses Rahmenwerk die Auslieferung von sogenannten Inkrementen. Die Entwicklung wird in Iterationen organisiert, die man „Sprints“ nennt. Ein Sprint dauert maximal vier Wochen. Damit werden frühe und regelmäßige Inkremente erreicht.

Diese Methoden und Instrumente stehen in einer agilen Arbeitswelt zur Verfügung, um effizienter zu arbeiten.

Im zweiten Workshop „Agiles Arbeiten in der Praxis“ beschäftigten wir uns mit Anwendungsfeldern, Chancen und Herausforderungen agiler Arbeit.

Zum Auftakt vom Workshop hatten wir einen Impulsvortrag von Christian Heller über das agile Arbeiten in der Praxis: Heller ist Teil der Geschäftsleitung der Thüga SmartService. Er teilte mit uns Eckpfeiler und Erfahrungen bei der Einführung agiler Arbeitsweisen. Dabei wurde auf Themen wie die Einführung in Chancen und Vorteile agiler Methoden, die iterative und inkrementelle Gestaltung von Veränderungen in einer Organisation, oder aber die Etablierung von Veränderung in einer Organisation basierend auf der Adaptionskurve eingegangen.

Es ist spannend zu sehen, wie in der Energiewirtschaft neue agile Arbeitsweisen an- und vor allem vorankommen. Wir freuen uns schon auf die nächste E-world. Besonders gespannt sind wir darauf, zu erfahren, in welchem Tempo diese beiden Welten weiter zusammenwachsen.

O-Töne:

„Innerhalb von gut zwei Stunden gelang es Herrn Tesfamariam, einen Einblick in die neue Arbeitswelt zu geben. Insbesondere für Einsteiger in das Thema war der Überblick zu den verschiedenen Methoden des agilen Arbeitens hilfreich. Dass im Workshop ein Teil des Gelernten direkt agil angewandt wurde, machte Lust darauf, auch in der individuellen Arbeitsweise agile Methoden anzuwenden. Insgesamt wurden lohnenswerte Denkanstöße für die eigene Organisation gegeben.“

Laura Hanneken, con|energy Unternehmensberatung GmbH

„Kompakt, kurzweilig und sehr nützlich für mich und mein Unternehmen. Es war ein lohnender Austausch mit Herrn Tesfamariam, der mich rund ums Thema Agilität vorangebracht hat.“

Bernhard Gandolf, eisq GmbH & Co. KG

„Die beiden Workshops zum Thema „Lean und Agil“ und „Agilität in der Praxis“ waren sehr interessant und empfehlenswert! In lockerer Atmosphäre, wurde den Teilnehmern, eine gelungene Mischung aus Theorie und praktischen Phasen geboten.“

Olaf Schöppenthau, Energiedienstleistungen Rhein-Neckar GmbH

An dieser Stelle möchten wir unserer Community, den Organisatoren und allen Teilnehmern unserer Workshops nochmals einen herzlichen Dank für ihre Unterstützung und ihre proaktive Teilnahme aussprechen.

Falls Sie mehr über agile Methoden wissen möchten oder generelle Fragen haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren.